Geboren 1950 in Wartenberg / Bayern.
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof.
Jürgen Reipka, Meisterschüler
und Diplom.
Ausstellungen in Deutschland, Ungarn und USA.
Lebt als freischaffender Künstler und Zeichen-
lehrer in München mit Atelier in der Künstler-
kolonie Domagkstrasse.
Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit sind groß-
formatige und mehrteilige Bleistiftzeichnungen
auf Papier zum Thema „Natur und Vergänglich-
keit“
Ausstellungen
(Auswahl)
2000 Galerie Behringer, Gauting
Bürgerhaus Eching
2001 Kunstverein Gauting
Kulturverein Berg
2002 Galerie am Fels, Kallmünz
Galerie mit der blauen Tür, Nürnberg
2003 ARTTenne, Wangen / Starnberg
2004 Alva-gallery, New London USA,
2006 camera artis, München
Polskie Centrum Kultury, München
Im
Atelier/ Domagktage
Ich suche meine Sujets in der sichtbaren Umgebung. Neben eines Skizzenbuches
benutze ich überwiegend den Fotoapparat.
Besonders interessieren mich Ansichten außerhalb unseres alltäglichen
Blickwinkels – verrottende Baumstämme, verwachsene Wasserläufe,
Traktorspuren, vertrocknetes Herbstlaub oder Heuschober – eine Wirklichkeit
abseits des schönen Scheins und der romantischen Idylle. Eine Welt,
die jeder kennt und doch keiner wahrnimmt.
Dabei geht es mir nicht um ein vordergründiges Abbild von Natur oder
darum, Geschichten zu erzählen, sondern um eine Übereinstimmung
zu finden zwischen einer gefundenen Naturform und einer Bildvorstellung
im Kopf.
Meine
Thematik finde ich überwiegend auf den vielen Reisen durch Polen. Erodierende,
mehrere 100 Jahre alte Eichen in den Warta-Auen, Heuschober in Bieszczady,
die sich wie überdimensionale Brüste über die fast unberührte
Hügellandschaft verteilen. Landschaften die noch ihre Ursprünglichkeit
bewahren konnten.
Meine Ausdrucksmittel reduziere ich bewusst auf Bleistifte verschiedener
Weichheitsgrade auf Papier,
sowie verschiedene Radiergummi.
Mein Arbeitsprozess gleicht dem eines Bildhauers, da ich die Bildobjekte
aus dem Papier herausmodelliere.
Durch
Auftragen, Teile wegnehmen, neu formen, kristallisiert sich die Form
aus dem Blatt heraus.
Ich zeichne nicht die Zeichnung, ich modelliere sie. Auf diese Weise
erreiche ich eine Dramatisierung der Bildraumes, die den Charakter und
das Wesen meiner Sujets repräsentiert.